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Strassenmeisterei Flachgau

 

Natürliche Symbiose – Wettbewerb  Mitarbeit Mia Dirnberger

Die Harmonie zwischen Arbeitswelt und Umwelt erfordert für einen Bau an dieser Stelle eine logische Konsequenz: eine Symbiose durch Einheit aus Material und Form. Die Umsetzung der komplexen Anforderungen des Betriebes der Straßenmeisterei erfolgt mit feinfühliger Anpassung an die Landschaft. Reibungslose Arbeitsabläufe entstehen durch eine klare, bautypologische Trennung der Gebäude entsprechend ihren Funktionen. Trotz der Vielfältigkeit der Einsatzbereiche und Arbeitsanforderungen bleibt der Werksfluss jederzeit transparent. Dazu dient eine Gebäudeform, deren Gestaltung die nähere Umgebung reflektiert. Das hügelige Alpenvorland fließt in die Formgebung ein. Die hofartige Struktur, untermauert von einer torähnlichen Zufahrt, verweist auf traditionelle Bauformen der Region. Sanft ist der Umgang mit der verbauten Landschaft. Der regionale Baustoff Holz spielt eine zentrale Rolle, Die Begrünung der Dachlandschaft erzeugt eine logische, simpel nachvollziehbare Symbiose zwischen den Notwendigkeiten der Ökonomie und einem klaren Bekenntnis zur Ökologie.